Zweige

Krankenversicherung

Rentenversicherung

Arbeitslosenversicherung

Unfallversicherung

Versicherte

-         alle Azubi

-         alle Arbeiter

-         alle Angestellten bis zur Pflicht- bzw. Beitragsbe-

messungsgrenze, d.h. bis zu einem Monatsgehalt von 75% der jährlich neu festgelegten BBG in der Rentenversicherung

-         Arbeitslose

-         Rentner und Studenten unter bestimmten Voraussetzungen

-         Freiwillige Versicherung sowie Weiterversicherung nach wegfall der V-pflicht möglich  

-         alle Azubi

-         alle gegen Entgelt beschäftigten AN

-         Heimarbeiter

-         Bestimmte Selbständige unter bestimmten Voraussetzungen

-         Freiwillige Versicherung sowie Weiterversicherung nach wegfall der V-pflicht möglich

-         alle Azubi

-         alle gegen Entgelt beschäftigten Arbeitnehmer

-         alle Azubi und Studenten

-         alle Arbeitnehmer

-         alle, die im öffentlichen Interesse tätig sind (z.B.Schöffen)

-         Schüler und Kinder in Kindergärten

-         Bestimmte Selbständige, z.B. Küstenschiffer

Träger

Orts(AOK)-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, Ersatzkassen (DAK, KKH, Barmer usw.)

Bundesversicherungsanstalt f. Angestelte (BfA) in Berlin und 23 Landesversicherungs-

anstalten (LVA), Sonderanstalten (z.B.Bundesknappschaft)

Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg

Berufsgenossenschaften für die einzelnen Wirtschaftszweige, Gemeindeunfallversicherung.

Beiträge

Arbeitgeber und AN tragen Beiträge zu je 50% außer AN verdient nur bis zu 630,- DM im Monat und die Unfall wird vom Arbeitgeber getragen

Ca. 11,1-16,8% des Bruttoverdienstes (Unterschied je nach Kasse)

Max. von 75 % der BBG für die GRV

 

19,1 % des Bruttoverdienstes max. von der BBG

6,5% des Bruttoverdienstes max. von der BBG für die GRV

Beitragshöhe je nach Gefahrenklasse im Umlageverfahren (Grundlage: Jahreslohn)

Arbeitgeber zahlt und trägt Beiträge allein

 

 

Zweige

Krankenversicherung (GKV)

Rentenversicherung (GRV)

Arbeitslosenversicherung

Unfallversicherung

Leistung

Gesundheitsvorsorge:

Untersuchung zur Früherkennung von Krankheiten und Kuren zu deren Verhütung

Leistungen bei Krankheiten:

Krankenpflege- und Krankenhauspflegekosten (als Famielenversicherung auch für Familienangehörige)

Krankengeld (nach Beendigung der Entgeltfortzahlung von der 7.Woche an 70% des „Regelentgeltes“)

Mutterschaftshilfe: Kosten und Vermögenseinbußen, die mit der Niederkunft verbunden sind

 

Haushaltshilfe

  

Rehabilitationsmaßnahmen zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit (inkl. Übergangsgelder während dieser Maßnahmen)

Altersrenten ab 65 Lj.

Vorgezogene Altersrente:

-         ab 63. Lj. für langjährig Versicherte

-         ab 60. Lj. für Schwerbehinderte

-         ab 60. Lj. für Frauen und Arbeitslose (soweit besondere Voraussetzungen erfüllt sind)

Renten wegen verminder- ter Erwerbsfähigkeit

 

Hinterbliebenenrente

(Renten wegen Tod für Witwen, Witwer, Waisen)

Arbeitsvermittlung (Berufsberatung und Umschulung, aber auch Zuschüsse zur Aus- und Fortbildung

Arbeitslosengeld nach Erfüllung der Anwartschaft für unfreiwillig Arbeitslose (arbeitsfähig) grundsätzlich für höchstens 1 Jahr (verlängerter Bezug für ältere Arbeitslose gestaffelt ab 45 Lj.)

Arbeitslosenhilfe (aber zeitlich unbegrenzt), wenn Anspruch auf Arbeitslosen- geld entfällt und Bedürftig- keit besteht

Kurzarbeitergeld

 

Winterausfallgeld

 

Insolvenzgeld

Hilfe bei Arbeits- und Wegeunfällen, Berufskrankheiten:

 

Unfallverhütung und erste Hilfe

 

Heilbehandlung und Verletztengeld

 

Berufshilfe, um den bisherigen oder einen neuen Beruf wieder ausüben zu können

Rente an Versicherte bei min. 20% Erwerbsminderung

 

Hinterbliebenenrente

 

Kapitalabfindung statt Verletztenrente

 

Sterbegeld und Überführungskosten

Sozialgerichtsbarkeit

Versicherte können gegen Bescheide Widerspruch einlegen und daraufhin beim Sozialgericht Klagen. Danach folgt bei Berufung Landessozialgericht, Bundessozialgericht.